Interaktives E-Learning-Plakat für Webbrowser, Tablets und Smartphones

Ausschnitt E-Learning-Plakat Project Roadmap Practisioner mit Dokumentation der zu einem Projektmanagement Thema gehörenden Elemente

Dieser Artikel beschreibt die Web-Publizierung von Grundlagen des Projektmanagement als interaktive Wissenslandkarte. Jedem Wissensthema wird dabei eine Symbolgrafik, eine Kurzbeschreibung in Deutsch und Englisch sowie Web-Links zu weiteren Arbeitshilfen zugeordnet.

Die hier beschriebene Vorgehensweise basiert auf folgenden Basis-Annahmen:

  1. Das Wissensgebiet kann auf in 20 bis 50 Einzelthemen eingeteilt werden; diese Themen können jeweils sinnvoll durch Symbolgrafiken visualisiert werden.
  2. Der typische Nicht-IT-Wissensarbeiter fühlt sich wohler und motivierter, wenn er bei der Erstellung der Inhalte (Bilder, Texte) eine Microsoft Office Anwendung verwenden kann.
  3. Benutzbarkeit auf allen Geräten (PC, Smartphone, Tablet) ist Ausgangspunkt der Design-Entwicklung Weiterlesen

Startschuss für integrierte Web 2.0 / Smartphone Software-Plattform 2SCP

Am 12. Juni 2012 fand in den Räumen von eScriptum GmbH und Co. KG der Auftakt-Workshop zur Entwicklung eines Single Source Crossmedia Publishing-Frameworks (2SCP) statt. Ziel ist die Entwicklung von Software-Werkzeugen zur Ausgabe einmal erstellter Texte und Grafiken in den Formaten interaktive Website, Smartphone App (iPad, iPhone, Android, ggf. Blackberry) sowie eBook. Das auf Initiative von eScriptum und Advanced IT Coaching Michael Pfannkuchen entstehende Framework verbindet die interaktiven Web 2.0 Möglichkeiten des PC-basierten Internet mit der Überall-Verfügbarkeit aktueller Smartphones. Weiterlesen

Öffentlichkeitsarbeit für Projektmanager: Beispiel Project Roadmap Community 2012

Project Roadmap Community Website Logo

Projektmanager werden Online-Autoren: So motiviert man die Zielgruppe der Projektmanager zur Dokumentation / Öffentlichkeitsarbeit im Internet/Intranet.

Seit 2005 stehen die Projektatlas-Plakate von Raimo Hübner & Mitarbeitern unter www.project-roadmap.com zum – nach einer Online-Registrierung – freien Internet-Download zur Verfügung. Eine kleine Website mit Online-Redaktionssystem „kapselte“ den Download der Plakate und verbarg den Schatz der Projektatlas-Grafiken vor einem Grossteil der Besucher.

Hauptproblem: die Download-Inhalte der Website waren vor der Registrierung nur wenig und nicht schick erklärt. Projektmanager sind eben keine Online-Redakteure. Weiterlesen

Deutscher Project Excellence Award – jetzt bewerben

Ihre Kunden und Mitarbeiter sind begeistert von den Ergebnissen ihres Projekts? – Nutzen Sie den der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement für Ihre Öffentlichkeitsarbeit.

Noch bis zum 01. März 2012 sind Bewerbungen um den Deutschen Project Excellence Award 2012 möglich. Nachdem ich in den vergangenen Jahren mehrmals als Assessor am Project Excellence Award beteiligt war, möchte ich im folgenden Beitrag eine Betrachtung des Awards aus der Sicht von noch nicht mit dem Award-Prozess vertrauten Projekt-Teams versuchen.

Wichtige Hintergrund-Information: die Anforderungen an die Erstellung der schriftlichen Bewerbungsunterlagen sind seit 2011 deutlich geringer geworden, womit die Einstiegs-Hürden für kleinere Unternehmen entscheidend gesunken sind. Bis zum 01.März ist lediglich ein kurzer Projektsteckbrief einzureichen, sodass noch genug Zeit für spontane Bewerbungen bleibt … Weiterlesen

Seit .... bewerben sich excellente Projektteams um den Deutschen Project Excellence Award der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement.

Der deutsche Project Excellence Award ist der namhafteste deutsche Projekt Management Award. Die Bewertungskriterien des Project Excellence Modell ermöglichen die Selbstbewertung von Projekt-Teams und durch die Award-Assessoren.

Mehr Informationen: http://www.pe-award.de

Seminar / Workshop: Kommunikation, Präsentation und Verhandlungsführung

Weiterbildungs-Konzept für eine Veranstaltung der Reihe „Absolventen für Absolventen“

Erfolgreiche Führungskräfte überzeugen durch Körpersprache, Stimmlage und Rhetorik – der kommunizierte Inhalt spielt dagegen in vielen Fällen nur eine untergeordnete Rolle bei der Bewertung des Gesprochenen durch den oder die Zuhörer.

In einem Wochenendseminar wollen wir vor diesem Hintergrund verschiedene Kommunikations-, Präsentations- und Verhandlungstechniken vorstellen, diskutieren und trainieren. Dazu werden realistische Situationen simuliert – vom Smalltalk über Kundengespräche und Besprechungen bis hin zum Vertragsabschluss. Neben der Situationssimulation wollen wir uns auch mit ihrer Analyse beschäftigen und in der Gruppe Stärken, Herausforderungen und Potentiale diskutieren.

Die Seminarleiter Steven Hartung und Michael Pfannkuchen haben für diese Veranstaltung ihre langjährigen Berufserfahrungen  strukturiert und durch Elemente des klassischen  Kommunikations-Trainings ergänzt. Das Seminar eignet sich damit in erster Linie für Hochschul-Absolventen, die ihre eigenen kommunikativen Fähigkeiten an zukünftig zu erwartende berufliche Herausforderungen anpassen wollen. Weiterlesen

Veranstaltungsreihe / Seminare „Absolventen für Absolventen“

Ein Konzept für die Zeit nach dem Diplom:

Die Wissensweitergabe an andere Menschen ist eine meiner liebsten Beschäftigungen. Im Rahmen der Diskussionen rund um den -Alumnitag 2010 entstand die vage Idee von Weiterbildungsveranstaltungen für Absolventen. Grundgedanke: wir suchen den perfekten Anlass für sinnvolles Netzwerken jenseits des schlüpfrigen Parketts der diversen Business-Superman-Treffen.

Die Hochschule und ihre Professoren sollten daran ebenfalls Interesse haben: schließlich sind die Absolventen vor allem nach ihrem Abschluss Aushängeschild für die Qualität einer Bildungseinrichtung.Clipart: Absolventen laufen zur Weiterbildung an die HTWK

Ein Jahr und ein „Test“-Seminar später haben sich folgende Kerngedanken heraus kristallisiert: Weiterlesen

HTWK Leipzig - Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (FH).

An der Vorgängereinrichtung TH Leipzig studierte ich von 1988 bis 2005 Elektrotechnik / Automatisierungstechnik. Parallel 2002/2003 Tätigkeit als studentischer Gründungssenator der damals neu gegründeten HTWK Leipzig.
Dieses ehrenamtliche Engagement führte zu einer noch heute andauernden Verbundenheit mit der Hochschule.

Exzellente Projekte machen Spaß

Das Project Excellence Modell der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) als Ideengeber für erfolgreiche soziale Projektarbeit

Quellenangabe
Dies ist Teil 1 der Artikelserie „Das Project Excellence Modell der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement als Ideengeber für die Arbeit in sozialen Projekten“. Ursprünglich erschienen im  Corax Magazin für Kinder und Jugendarbeit in Sachsen, Ausgabe 4/2008, hier für die Online-Publizierung überarbeitet.

Die branchenspezifischen Projektmanagement-Schulungen im sozialen Umfeld werden von den Teilnehmern in der Regel mit einer gewissen Euphorie erlebt: es macht Spaß im Team mit den Seminarkollegen Ziele zu definieren, sich über die eigene Rolle und Verantwortung klar zu werden und danach komplexe Aufgaben in ihre Einzelbestandteile zu zerlegen – im Kopf entsteht ein klares Bild darüber wie eigene Projekte ablaufen sollten und die Gewissheit zukünftigen erfolgreichen Handelns.

Der Transfer des Gelernten in die Praxis der sozialen Arbeit fällt dann jedoch oftmals schwer – schon einmal deshalb, weil die Projektarbeit immer wieder neue, durch kein Training vorhersehbare Situationen entstehen lässt. Dazu kommt in vielen Fällen die ganz normale menschliche Skepsis gegenüber neuen Vorgehensweisen: Kollegen und Klienten waren nicht mit beim Seminar dabei und bezweifeln den Nutzen des Theoretischen. An dieser Stelle kann das im folgenden vorgestellte Project Excellence Modell der GPM helfen: es visualisiert in einer einfachen Übersicht neun Kriterien guter Projektarbeit und ermöglicht für die konkrete Problemsituation das „HineinSehen“ ins Detail. Weiterlesen

Unternehmerisches Denken in der Projektarbeit

Abstract / Call for Paper 3. BIEM-Symposium zu Entrepeneurship und
Innovation: Unternehmerisches Denken als entscheidender Erfolgsfaktor für
in die Lehre integrierte Studienprojekte

Unternehmensgründung und Projektmanagement sind sich in vielerlei Hinsicht ähnlich: insbesondere die Neuartigkeit der Aufgabenstellung für die Beteiligten ist in beiden Fällen eine prägende Eigenschaft. Aus diesem Grund habe ich anläßlich des BIEM Symposiums im Frühsommer 2010 meine Erfahrungen aus der Projektmanagement-Lehre mit den Erfahrungen aus der Beratung von Unternehmensgründungen abgeglichen. Neben dem fachlichen Wissen sind in beiden Fällen bestimmte soziale Verhaltensweisen entscheidende Erfolgsfaktoren für den unternehmerischen Erfolg: auf der Basis der Idee eines „Unternehmer-Gens“ (enthalten im Harvard Business Manager 02/2010 [3]) entstand der Tagungs-Vortrag „Unternehmerisches Denken als entscheidender Erfolgsfaktor für in die Lehre integrierte Studienprojekte“. Weiterlesen

Project Excellence Kriterium 6: Kundenzufriedenheit

Was Projekte aus Sicht von Geldgebern und Endanwendern leisten

Mir selbst passiert dieser emotionalste Moment gewöhnlich nur einmal aller zwei Jahre: das Öffnen des Briefumschlags mit dem Feedback zur Lehrveranstaltung des vergangenen Semesters: wie werden die Studenten wohl diesmal die Arbeit ihres Projektmanagement-Dozenten beurteilen?

Theoretisch sind Lehr-Evaluationen eine gute Gelegenheit um zu erfahren, was bei den Studenten wohl an anwendbarem Methoden-Wissen hängen geblieben sein könnte. Leider haben die Benotungen dann meist weniger mit den fachlichen Anstrengungen des Lehrenden zu tun und reflektieren vorrangig den organisatorischen Ablauf der Lehre.

Das macht mich und die Kollegen nicht glücklich, ist aber für in die Vergangenheit gerichtete Zufriedenheits-Erhebungen normal, wie wir am Ende dieses Artikels sehen werden. Weiterlesen

Die Projektarbeit vereinfachen mit den ESF-Prozessen

e als Basis des ESF-Qualitätsmanagement

Quellenangabe
Dies ist Teil 5 der Artikelserie „Das Project Excellence Modell der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement als Ideengeber für die Arbeit in sozialen Projekten“. Ursprünglich erschienen im  Corax Magazin für Kinder und Jugendarbeit in Sachsen, Ausgabe 4/2009, hier für die Online-Publizierung überarbeitet.  Das in diesem Artikel betrachtete Kriterium heißt „Prozessorientierung“ und ist als Thema der sozialen Arbeit mittlerweile unter dem Begriff „ESF-Prozesse“ bekannt.

Der Europäische Sozialfond (ESF) wurde in den letzten Jahren zu einem der größten und wichtigsten Geldgeber für soziale Projekte von der Drogenprävention bis zur beruflichen Förderung von Jugendlichen mit Vermittlungshindernissen. Aufgrund mangelnder Nähe zwischen EU-Fördermittelgeber und der sozialen Arbeit vor Ort hat der ESF formale Prozesse zur Qualitätssicherung festgelegt. Die für beschäftigungsorientierte ESF-Projekte geforderten Projektmanagement-Prozesse lehnen sich dabei an internationale Qualitätsmanagement-Normen an (Zertifizierte ESF-Projekte nutzen dabei das EFQM-Modell der European Foundation of Quality Management – siehe [1]). Weiterlesen

Begriffsherkunft:
Die internationale Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001:2000 stellt fest „Ein gewünschtes Ergebnis lässt sich effizienter erreichen, wenn Tätigkeiten und dazugehörige Ressourcen als Prozess geleitet und gelenkt werden.“

Das Züricher „Institute for Total Quality Management“ beschreibt den Begriff „Prozess“ als „Eine Folge von Tätigkeiten, die Wertschöpfung erbringt, indem sie aus einer Input- Vielfalt den verlangten Output erzeugt.“.

Praktisch formuliert:
Es gibt Regeln, wie was gemacht werden soll. Diese Regeln sind niedergeschrieben: entweder durch externe Vorgaben (z.B. das Abrechnungs-Verfahren gegenüber dem Europäischen Sozialfond) oder werden selbst festgelegt. Die schriftliche Dokumentation eigener Regeln soll die Selbstreflexion des Schreibers erzwingen, Kollegen-Feedback zu offensichtlichen Verbesserungs-Potentialen herausfordern sowie allen Projektbeteiligten Vorgehen und Sinn bestimmter Handlungsweisen verdeutlichen.